Alfred Partikel absolvierte seine Ausbildung in seiner ostpreußischen Heimat an der Kunstakademie Königsberg. Studien führten ihn nach München, Weimar und Berlin. Dort wurde er Mitglied in der Freien Secession und im Deutschen Künstlerbund. In Berlin begann eine fortdauernde Zusammenarbeit mit den Bildhauern Richard Scheibe und Gerhard Marcks. Ab 1921 wurde Ahrenshoop zweiter Lebensmittelpunkt des Künstlers. 1929 wurde Partikel als Professor für die Landschaftsklasse an die Kunstakademie Königsberg berufen.

Zur Frühjahrs-Ausstellung der V.R.K. im April 1930 wurde Alfred Partikel als Gast eingeladen. Seine Arbeiten füllten zwei Räume des Rostocker Museums. 1930/31 arbeitete er als Stipendiat in der Villa Massimo in Rom. Mehrere seiner Werke wurden von den Nationalsozialisten als „Entartete Kunst“ aus Museen konfisziert und 1937 in gleichnamiger Ausstellung gezeigt.

Am Strand in Warnemünde  ꓲ  1929  ꓲ  Städtisches Museum Königsberg  l  Westermanns Monatshefte, 76. Jahrg., September 1931

Winter in Ahrenshoop  ꓲ  1923  ꓲ  © Kunstmuseum Ahrenshoop

Landschaft mit Regenbogen  ꓲ  1920er Jahre  ꓲ  © Kunstmuseum Ahrenshoop

Fabrik hinter Bäumen  ꓲ  1919  ꓲ  Privatsammlung

Kuhhirtin  ꓲ  1920  ꓲ  Privatsammlung

Im Bootshaus  ꓲ  1921  ꓲ  Privatsammlung

Landschaft unter blauem Himmel  ꓲ  1930er Jahre  ꓲ  © Kunstmuseum Ahrenshoop

Landschaft mit Kühen, Widmung für Gerhard Marcks  ꓲ  1933  ꓲ  Privatsammlung

Landschaft mit Kühen  ꓲ  1930er Jahre  ꓲ  Privatsammlung

Tevelkehmen / Ostpreußen  ꓲ  1930er Jahre  ꓲ  Privatsammlung

Werke im Original erleben:

Alfred Partikel im Kunstmuseum Ahrenshoop

Alfred Partikel im Kulturhistorischen Museum Rostock

Literatur

„Gerhard Marcks und Alfred Partikel: Eine Künstlerfreundschaft in Ahrenshoop“. Dr. Katrin Arrieta. Kunstmuseum Ahrenshoop 2019

„Alfred Partikel: Die gebrochene Fiktion der Idylle“. Katrin Arrieta. MCM ART Verlag 2009

weitere Informationen:

wikipedia-Eintrag zu Alfred Partikel